Noch bevor Google den chinesischen Markt als weiteren großen Onlinepartner für sich gewinnen konnte, musste der riesenhafte Konzern, der chinesischen Regierung versichern, dass es mehrere Suchfilter gibt, die staatskritische Informationen ausblenden. Hierzu zählen unter anderem die Suchbegriffe: „ Platz des Himmlischen Friedens“, oder „ Menschenrechtsverletzung“. Genau diese Bestimmungen hatte Google Anfang Januar 2010 nicht eingehalten und leitete die Nutzer kurzerhand auf die nicht von der Zensur betroffene Seite google.hk (Google Honkong) um. Dort konnten User zwar auch nicht alle Informationen abgreifen, jedoch wenigstens die Überschriften lesen. Es dauerte nicht lange und schon wenige Tage später reagierte die chinesische Regierung hart und erbarmungslos und drohte sogar mit der sofortigen Beendigung der wirtschaftlichen Beziehungen.
Neusten Updates zu folge, haben die tiefgreifenden Differenzen nun doch keine ernstzunehmende Auswirkungen. China bestätigte vor kurzem, man glaube weiterhin an eine stabile und wirtschaftlich effektive Handelsbeziehung und man wolle nicht auf den Handelspartner verzichten. Somit sichert sich Google ein weiteres Jahr die Lizenz auf dem asiatischen Internetmarkt Google anbieten zu dürfen. Zwar wäre die Lizenz erst im Jahre 2012 ausgelaufen, aber sie muss jedes Jahr aufs Neue vereinbart werden. Zu Beginn der Verhandlungen zeigten sich die Verantwortlichen noch relativ skeptisch und so ganz sicher konnte sich niemand sein, dass man die Lizenz erreichen würde. Jedoch hatte Google die Weiterleitung auf den Server in Hongkong gestoppt und den Filter wieder eingebracht, ein wohl gelungenes Entgegenkommen.
Somit präsentierten sich führende Spitzenkräfte als zufrieden und man erwartet nun gespannt den weiteren Verlauf der Informationsaffäre.
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