Google Street View wegen Datenerfassung in Kritik
Datenschützer werfen dem Google- Unternehmen vor, W- Lan- Netze mit dem Google- Street- View- Wagen widerrechtlich zu erfassen.
Google Street View ist eine Weiterentwicklung des Google Earth, das den Betrachter unmittelbar in den von ihm gesuchten Ort platziert. Google Street View bietet die Möglichkeit verschiedene Orte der Welt virtuell zu bereisen, um sich dort einen realen Eindruck zu machen.
Um dem Nutzer diesen Einblick zu gewährleisten, sind Google- Street- View- Fahrzeuge im Einsatz, um Bilder der verschiedenen Straßen und Orte aufzuzeichnen.
Erst kürzlich wurde öffentlich bekannt, dass diese Fahrzeuge auch mit Scannern für W- Lan- Netze ausgestattet sind, mit denen die Daten der jeweiligen Nutzer gespeichert werden.
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz Peter Schaar deklarierte deutlich wie entsetzt er sei, dass diese Fahrzeuge, die eigentlich im Sinne des Verbrauchers im Einsatz sind, über geraume Zeit, auch deren Daten ausspionierten.
Doch bereits seit 2008 ist bekannt, dass sich an Bord auch Geräte zur Aufnahme von W- Lan- Netzen und die Position von Mobilfunkmasten befinden. Nur leider ist diese Meldung nicht an den Endverbraucher gekommen und dieser verharrte in Unwissen.
Nun stellt sich die Frage, ob und in wie fern Google gegen das Datenschutzgesetz verstößt. Google selbst dementierte, dass es nicht das einzige Unternehmen sei, das derartige Daten speichern würde.
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