Die Stanford- Studie: weitreichendes Suchtpotential des iPhones
Nach einer aktuellen Umfrage der Stanford- University von insgesamt 200 iPhone- Besitzern, wird das Suchtpotential des tragbaren Internets immer deutlicher.
Befragt wurden Studenten, die aus eigener Sicht ihren Abhängigkeitsstatus von ihrem iPhone angeben sollten.
Hierbei galt eins als „überhaupt nicht süchtig“ und fünf als „voll süchtig“. Beachtliche 44 % bekannten sich hier zu vier oder fünf. Das ist ein hervorstechendes Ergebnis, das vielleicht auch bei dem ein oder anderen Schrecken auslöst, vor allem aber bei den älteren Generationen. Lediglich 6 % gaben an, mit ihrem Handy in keinem Suchverhältnis zu stehen.
Es sind aber nicht nur die Telefoneigenschaften des iPhones, das es unentbehrlich machen, sondern auch die unverzichtbaren Internetoptionen, die vor allem in den sogenannten Applications, kurz Apps, angeboten werden. Somit hat man den Computer als Miniformat immer bei sich und kann jederzeit und an jedem Ort auf das WorldWideWeb zugreifen. Somit ist es nun auch nicht mehr verwunderlich, dass für rund 30 % der Befragten das iPhone die „Tür zur Welt darstellt“ und 75 % es sogar mit ins Bett nehmen. Somit wird der Minicomputer weniger als ein externes Gerät betrachtet, sondern ist ein ständiger Wegbegleiter des Nutzers. Daraus lässt sich ableiten, dass das iPhone zunehmend vermenschlicht wird, da es eben nicht der ständige Wegbegleiter ist, sondern auch Auswirkungen auf die sozialen Beziehungen hat, denn es werden nun auch zunehmend die Kontakte über das Social Web gepflegt.
Das ist nun in keinem Fall negativ einzuschätzen, denn rund 54 % der Befragten fühlen sich besser organisiert. Das mag vor allem daran liegen, dass man zu jeder Gelegenheit die Chance hat auf das Internet zuzugreifen, um sich dort Informationen einzuholen.
Wie man nun einsehen kann, kommt dem multifunktionalen Gerät eine besondere Stellung in unserer Gesellschaft zu. Dies ist allerdings nicht (nur) negativ zu verstehen, sondern das Telefon legt eine Fülle von nützlichen Eigenschaften an den Tag.
Somit hat es den hohen Stellenwert auch redlich verdient.
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