Das Internet wir immer beliebter und ist längst keine Sache mehr von Digital Natives, wie die ARD/ZDF- Online- Studie aus dem Jahr 2009 aufzeigte. Als Digital Natives werden diejenigen Nutzer bezeichnet, die mit den digitalen Medien aufgewachsen sind. Hierunter zählt sowohl das Handy als auch das einfache Internet. Wie Michael Grodd, CMO beim Paid- Content- Bezahldienst ClickandBuy, erklärt, ist diese hohe Attraktivität dadurch zu erklären, dass für diese eher jungen Menschen, das Internet den Eindruck erweckt, dass alles frei und uneingeschränkt zugänglich ist. Seien es Downloaddateien, Informationen zu bestimmten Themengebieten oder sogar das Einkaufen im weltweiten Webangebot.
Die ARD/ZDF- Studie gab an, dass bereits 67 Prozent der über 50- Jährigen das Internet gelegentlich nutzen. Diese Nutzer werden als Silversurfer bezeichnet und stellen das Gegenstück zu den Digial Natives dar. Im Vergleich sind die Silversurfer nicht mit digitalen Medien aufgewachsen. Betrachtet man dies nun in der Verhaltensanalyse, zeigt sich, dass diese Gruppe mehr bereit ist für Qualität im Internet zu zahlen. Sie erkennen, dass das Internet einige kostengünstigere Varianten bereitstellt als der normale alltägliche Einkauf. Die Silversurfer sind zudem bereit, für qualitative Angebote im Internet zu zahlen, denn sie sind nicht in der kostenfreien Zugänglichkeit großgeworden. Man spricht hier vom Paid Content. Damit wird der kostenpflichtige elektronische Vetrieb und Handel mit digitalen Inhalten (= Content) in rein digitalen Medien bezeichnet.
Es ist also vorherzusehen, dass sich die Anbieter von Paid Content ihr Angebot an die neue Nutzergeneration anpassen werden. Die Kostenloskultur neigt sich somit dem Ende zu und die Anbieter sind gefordert, ihre Inhalte und Angebote hochwertig zu gestalten. Das Online-Marketing wird sich auch hier neuen Herausforderungen stellen müssen.
Related posts:





