Mobiles Shopping und das damit einhergehende Mobile Payment wird seit einigen Jahren als nächster Schritt der E- Commerce- Entwicklung angesehen. Eine gute Grundlage bietet hierfür die Entwicklung des Smartphones, denn es bietet meist einen großen Bildschirm und eine schnellere Datenverbindung. Zudem erlaubt das Betriebssystem das Installieren von bereits angefertigten Anwendungen und die Smartphones besitzen die Fähigkeit, den Standort des Nutzers festzumachen, damit dieser lokalbezogene Services nutzen kann. Diese neue Art des Handys wird sich in den nächsten Jahren noch mehr durchsetzen, da es eine kleine tragbare Alternative für einen Computer darstellt und somit eine Erleichterung im mobilen Alltag ist.
Wichtig für das mobile Shopping ist das mobile Payment. Wer sich nun heute etwas im Internet kauft, bezahlt auf genau dieselbe Weise wie im normalen Web, in dem beispielsweise die Kreditkarte belastet wird. Von mobilen Payment kann man aber erst dann sprechen, wenn die Transaktion direkt über das Handy selbst eingeleitet wird, wie zum Beispiel über eine SMS oder das Mobilfunkgerät selbst als Geldbörsenersatz gilt. Ein Beispiele für diese Transaktionen ist das Ticketing der Deutschen Bahn. Ab einer Strecke von 50 Kilometern kann einem registriertem Kunden über eine MMS ein 2D- Barcode zugesendet werden, der dann vom Kontrollgerät ausgelesen werden kann. In den nächsten Jahren wird es auch hier noch einige neuere Innovationen geben.
Unabhängig von diesen Faktoren, steht dennoch eine Sache fest: Das Mobile Shopping wird als Gesamtpaket Teil einer fundamentalen Entwicklung. Das Zeitalter des Outernets beginnt und bedeutet das Zusammenwachsen der Online- und Offline- Welt. Über Bildererkennung in Echtzeit und Informationsdatenbanken in Web lassen sich inzwischen sogenannte Augmented- Reality- Dienste umsetzen. Der Trend scheint unaufhaltsam. Das mobile Payment wird hier ein zentraler Baustein für die zukünftige E- Commerce- Entwicklung sein
Related posts:





